Willkommen im Institut für Physikalische Biologie

Die Funktion jeder Zelle und jedes Organismus hängt entscheidend von den dynamischen Interaktionen zwischen biologischen Makromolekülen und ihrer korrekten drei-dimensionalen Struktur ab. Fehlerhafte Interaktionen und fehlgefaltete Strukturen führen letztlich zu Krankheit und Alterung.

Unser Ziel ist es, diese Interaktionen zu verstehen und die dreidimensionalen Strukturen der an entscheidenden zellulären Prozessen beteiligten Protein-Komplexe möglichst in atomarer Auflösung zu bestimmen. Darüber hinaus entwickeln wir neuartige Verfahren zur Früherkennung und zur Therapie neurodegenerativer Erkrankungen mit einem starken Fokus auf der Alzheimerschen Demenz. undefined[mehr]

Die Institutsleitung liegt bei Prof. Dr. Dieter Willbold. Die Arbeitsgruppen in der Abteilung Willbold widmen sich den Schwerpunkten Modellsysteme, Virus-Wirt-Interaktionen sowie Neurofunktion und Neurodegeneration. undefined [mehr] Die Abteilung von Prof. Dr. Henrike Heise arbeitet an neuen Methoden der Festkörper-NMR-Spektroskopie. undefined[mehr]

Eine enge Kooperation besteht mit dem
undefinedInstitute of Complex Systems - Strukturbiochemie (ICS-6)
am Forschungszentrum Jülich (Leitung Prof. Dr. Willbold).

Auf dem Jülicher Campus betreiben die Institute gemeinsam das Biomolekulare NMR-Zentrum.

Aktuelle Meldungen

02.12.16 Ulrich-Hadding Forschungspreis geht an Dr. Wolfgang Hoyer und Dr. Andreas Müller-Schiffmann

Am Freitag, den 02.12.2016, wurde der diesjährige Ulrich-Hadding Forschungspreis des Biologisch-Medizinischen Forschungszentrums (BMFZ) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zu gleichen Teilen an Dr. Wolfgang Hoyer aus der Physikalischen Biologie und den Neuropathologen Dr. Andreas Müller-Schiffmann vergeben. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird seit dem Jahr 2003 an exzellente, junge, nicht habilitierte Forscher aus den Arbeitsgruppen des BMFZ verliehen.


12.10.16 Kleinste Veränderung im Parkinson-Protein haben dramatische Folgen für den Krankheitsausbruch

Die Parkinson-Krankheit steht mit dem Protein alpha-Synuclein in unmittelbarer Verbindung. Mutationen, die nur einen der 140 Proteinbausteine verändern, können bereits den Ausbruch der Krankheit begünstigen. In einer Studie der Universität Cambridge, an der zwei Forscher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) beteiligt waren, wurden verschiedene mutierte Formen dieses Proteins und ihre Auswirkungen auf die molekularen Prozesse die der Parkinsonerkrankung zu Grunde liegen, untersucht.


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