Arbeitsgruppe Birkmann

Molekulare Mechanismen und Diagnose von Prionkrankheiten und Morbus Parkinson

Unter Neurodegeneration versteht man das Absterben von Nervengewebe, insbesondere von Neuronen. Im engeren Sinne sind neurodegenerative Erkrankungen dadurch gekennzeichnet, dass der degenerative Prozess eigenständig und meist progressiv verläuft. Da der Verlust von Neuronen in der Regel irreversibel und daher besonders schwerwiegend ist, kommt es häufig zum selektiven Verlust funktioneller Strukturen z.B. des dopaminergen Systems bei der Parkinson-Krankheit. Im Fall der Alzheimer-Erkrankung und der Prionkrankheiten sind dagegen verschiedene Hirnbereiche betroffen.

Bei einigen neurodegenerativen Erkrankungen treten Proteinaggregationsprozesse auf, welche symptomatisch oder gar verursachend sein können.

Krankheit

Aggregierendes Protein

Prionkrankheiten

Prion-Protein

Morbus Parkinson

α-Synuclein

Morbus Alzheimer

a-beta, tau

Chorea Huntington

Huntingtin

n der Arbeitsgruppe werden:

  • Proteinaggregationsprozesse neurodegenerativer Erkankungen biophysikalisch analysiert
  • hochsensitive diagnostische Methoden entwickelt
  • Interaktionen von Proteinen mit Membranen untersucht
  • altersassoziierte Proteinmodifikationen analysiert

Dabei stehen die Krankheitsbilder Prionerkankungen (u.a. BSE, CJD, Scrapie) sowie Morbus Parkinson im Fokus der Untersuchungen.

Physikalische Biologie
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Deutschland

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