Willkommen im Institut für Physikalische Biologie

Die Funktion jeder Zelle und jedes Organismus hängt entscheidend von den dynamischen Interaktionen zwischen biologischen Makromolekülen und ihrer korrekten drei-dimensionalen Struktur ab. Fehlerhafte Interaktionen und fehlgefaltete Strukturen führen letztlich zu Krankheit und Alterung.

Unser Ziel ist es, diese Interaktionen zu verstehen und die dreidimensionalen Strukturen der an entscheidenden zellulären Prozessen beteiligten Protein-Komplexe möglichst in atomarer Auflösung zu bestimmen. Darüber hinaus entwickeln wir neuartige Verfahren zur Früherkennung und zur Therapie neurodegenerativer Erkrankungen mit einem starken Fokus auf der Alzheimerschen Demenz. undefined[mehr]

Die Institutsleitung liegt bei Prof. Dr. Dieter Willbold. Die Arbeitsgruppen in der Abteilung Willbold widmen sich den Schwerpunkten Modellsysteme, Virus-Wirt-Interaktionen sowie Neurofunktion und Neurodegeneration. undefined [mehr] Die Abteilung von Prof. Dr. Henrike Heise arbeitet an neuen Methoden der Festkörper-NMR-Spektroskopie. undefined[mehr]

Eine enge Kooperation besteht mit dem
undefinedInstitute of Complex Systems - Strukturbiochemie (ICS-6)
am Forschungszentrum Jülich (Leitung Prof. Dr. Willbold).

Auf dem Jülicher Campus betreiben die Institute gemeinsam das Biomolekulare NMR-Zentrum.

Aktuelle Meldungen

12.06.17 Europäisch geförderte Alzheimerforschung an der HHU

Im Dezember 2016 erhielt Dr. Wolfgang Hoyer vom Institut für Physikalische Biologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und vom Forschungszentrum Jülich einen der begehrten Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC). Mit rund 2 Millionen Euro Fördermitteln wird Dr. Hoyer mit seinem Team in den kommenden fünf Jahren in Düsseldorf Therapieansätze gegen Proteinverklumpungen erforschen, die Krankheiten wie Alzheimer auslösen können.


13.03.17 Erfolg für Düsseldorfer Alzheimer-Forscher im START-UP Wettbewerb

Zwei Gründerteams aus der Alzheimer-Forschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) haben im Wettbewerb „START-UP-Hochschul-Ausgründungen NRW" des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) des Landes Nordrhein-Westfalen je eine Förderempfehlung erhalten. Bei Bewilligung werden beide Projekte über eine Laufzeit von 18 Monaten mit je 240 000 Euro bei der Gründungsvorbereitung unterstützt. Das Förderprogramm hilft so bei der Weiterentwicklung innovativer Ideen zu marktreifen Technologien. Beide Ausgründungsvorhaben gehen aus der gemeinsamen Forschung des Instituts für Physikalische Biologie der HHU und des Institute of Complex Systems (ICS-6) am Forschungszentrum Jülich hervor. Fokus des ersten Gründungsvorhabens ist es, ein Frühdiagnostikverfahren, das auf der hochpräzisen Messung eines Alzheimer-Biomarkers basiert, zur Marktreife weiterzuentwickeln. Das zweite Projekt verfolgt die Weiterentwicklung zur Marktreife von Testverfahren für eine effizientere Auswahl geeigneter Wirkstoffkandidaten gegen die Krankheit.


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