Willkommen im Institut für Physikalische Biologie

Die Funktion jeder Zelle und jedes Organismus hängt entscheidend von den dynamischen Interaktionen zwischen biologischen Makromolekülen und ihrer korrekten drei-dimensionalen Struktur ab. Fehlerhafte Interaktionen und fehlgefaltete Strukturen führen letztlich zu Krankheit und Alterung.

Unser Ziel ist es, diese Interaktionen zu verstehen und die dreidimensionalen Strukturen der an entscheidenden zellulären Prozessen beteiligten Protein-Komplexe möglichst in atomarer Auflösung zu bestimmen. Darüber hinaus entwickeln wir neuartige Verfahren zur Früherkennung und zur Therapie neurodegenerativer Erkrankungen mit einem starken Fokus auf der Alzheimerschen Demenz. undefined[mehr]

Die Institutsleitung liegt bei Prof. Dr. Dieter Willbold. Die Arbeitsgruppen in der Abteilung Willbold widmen sich den Schwerpunkten Modellsysteme, Virus-Wirt-Interaktionen sowie Neurofunktion und Neurodegeneration. undefined [mehr] Die Abteilung von Prof. Dr. Henrike Heise arbeitet an neuen Methoden der Festkörper-NMR-Spektroskopie. undefined[mehr]

Eine enge Kooperation besteht mit dem
undefinedInstitute of Complex Systems - Strukturbiochemie (ICS-6)
am Forschungszentrum Jülich (Leitung Prof. Dr. Willbold).

Auf dem Jülicher Campus betreiben die Institute gemeinsam das Biomolekulare NMR-Zentrum.

Aktuelle Meldungen

20.12.16 Erstmals „Funktionsverlust“ des Alzheimer-Proteins Aβ beobachtet

Forscher des Instituts für Physikalische Biologie und des Jülicher ICS-6 zeigen, dass Amyloid-β in der aggregierten Form seine Fähigkeit verliert, an das GM1-Gangliosid zu binden – einen Bestandteil von Nervenzellmembranen, der in viele neuronale Prozesse involviert ist. Das Ergebnis wirft die Frage auf, ob im Krankheitsverlauf neben toxischen Wirkungen der Aggregate auch der Verlust einer möglichen physiologischen Funktion des Aβ-Einzelproteins eine Rolle spielt. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Biochemistry veröffentlicht.


16.12.16 ERC Consolidator Grant für Dr. Wolfgang Hoyer

Dr. Wolfgang Hoyer erhält einen der renommierten Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrates ERC. Für das Projekt "BETACONTROL" werden dem Wissenschaftler über einen Zeitraum von fünf Jahren rund 2 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt. Hoyer ist Forschungsgruppenleiter am Institut für Physikalische Biologie sowie am Institute of Complex Systems (ICS-6: Strukturbiochemie) des Forschungszentrums Jülich. Europaweit hatten sich über 2300 Wissenschaftler in der aktuellen Ausschreibungsrunde des ERC beworben.


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