Willkommen im Institut für Physikalische Biologie

Die Funktion jeder Zelle und jedes Organismus hängt entscheidend von den dynamischen Interaktionen zwischen biologischen Makromolekülen und ihrer korrekten drei-dimensionalen Struktur ab. Fehlerhafte Interaktionen und fehlgefaltete Strukturen führen letztlich zu Krankheit und Alterung.

Unser Ziel ist es, diese Interaktionen zu verstehen und die dreidimensionalen Strukturen der an entscheidenden zellulären Prozessen beteiligten Protein-Komplexe möglichst in atomarer Auflösung zu bestimmen. Darüber hinaus entwickeln wir neuartige Verfahren zur Früherkennung und zur Therapie neurodegenerativer Erkrankungen mit einem starken Fokus auf der Alzheimerschen Demenz. undefined[mehr]

Die Institutsleitung liegt bei Prof. Dr. Dieter Willbold. Die Arbeitsgruppen in der Abteilung Willbold widmen sich den Schwerpunkten Modellsysteme, Virus-Wirt-Interaktionen sowie Neurofunktion und Neurodegeneration. undefined [mehr] Die Abteilung von Prof. Dr. Henrike Heise arbeitet an neuen Methoden der Festkörper-NMR-Spektroskopie. undefined[mehr]

Eine enge Kooperation besteht mit dem
undefinedInstitute of Complex Systems - Strukturbiochemie (ICS-6)
am Forschungszentrum Jülich (Leitung Prof. Dr. Willbold).

Auf dem Jülicher Campus betreiben die Institute gemeinsam das Biomolekulare NMR-Zentrum.

Aktuelle Meldungen

06.03.17 Künstliche Amyloid-Plaques erforschen: Erwin Niehaus-Preis geht an Alexander Büll

Jun.-Prof. Dr. Alexander Büll ist am gestrigen Freitagabend mit dem Erwin Niehaus-Preis der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) geehrt worden. Das Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro kommt seinem Grundlagenforschungsprojekt „Untersuchung von künstlichen Amyloid-Plaques“ zugute.


26.02.17 Fluoreszierende Proteine in neuen Farben

Forschern aus Jülich und Düsseldorf ist ein wichtiger Schritt gelungen, um sogenannte LOV-Proteine in Zukunft noch besser für biotechnologische Anwendungen nutzbar zu machen. In Pflanzen- und Bakterienzellen regulieren diese leuchtenden Eiweißmoleküle viele vom Licht abhängige Prozesse. Sie haben aber auch günstige Eigenschaften für unterschiedliche lichtbasierte Anwendungen. So können sie unter anderem als neue Klasse von Markierungsmolekülen dienen, um zelluläre Prozesse mithilfe der Fluoreszenzmikroskopie zu analysieren.


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