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SuFIDA Assay

SuFIDA (surfaced-based fluorescence immuno digital assay) ist die Kombination aus dem bewährten biochemischen Teil eines Sandwich-ELISAs und dem Readout mittels eines bildgebenden Verfahrens.

Das SuFIDA-Verfahren. Ein Fängerantikörper immobilisiert den Analyten aus der Probe auf eine Glasoberfläche. Nicht an die Oberfläche gebundene Bestandteile werden durch Waschen entfernt. Als Detektionssonde wird ein Fluoreszenz-markierter Antikörper eingesetzt, der ein Epitop auf dem Zielmolekül erkennt, das nicht vom Fängerantikörper belegt ist. Durch hochsensitive Fluoreszenzmikroskopie können nun alle einzelnen Fluoreszenz-markierten Sonden auf der Oberfläche detektiert und quasi einzeln gezählt werden.

Eigenschaften von SuFIDA:

•       Digitales Verfahren

•       Mio. Messwerte je Probe

•       Multiplex-Messung möglich

•       Linearer Messbereich über 4-5 Größenordnungen

•       Femtomolare Sensitivität

Die Kerneigenschaft von SuFIDA ist die hoch-spezifische Einzelmolekül-Sensitivität. Dies ist besonders entscheidend, wenn etwa in den Körperflüssigkeiten Urin, Speichel oder Blut nur gering abundante Analyten vorhanden sind. Das SuFIDA Innovation Lab fokussiert sich auf die Entwicklung von medizinisch hochrelevanten und damit auch kommerziell aussichtsreichen Biomarkern und Analyten.

Für die Anwendung in der Laborroutine sind voll-automatisierte Mikroskope erforderlich, die bereits jetzt schon von zahlreichen namhaften Herstellern beispielsweise für Life Cell Imaging verfügbar sind. Es ist davon auszugehen, dass in wenigen Jahren voll-automatisierte Mikroskope wie die In Cell Systeme von GE Healthcare, aber auch Geräte anderer Anbieter, zur Grundausstattung aller modernen Laboratorien und irgendwann auch von kommerziellen Diagnostik-Labors zählen werden.

Verantwortlichkeit: